Checkpoint California | B: Intersex

Berlin | 18. Juni 2015 | 21 Uhr
Deutsche Bank Kunsthalle | Unter den Linden 13-15 | 10117 Berlin
Facebook |


HeatsickWEBSITECUT

Konzert | INTERSEX

Von Steven Warwick aka HEATSICK, mit einer Tanzperformance von Nicola Mascia

In seinem Debütalbum „Intersex“ hat Steven Warwick alias Heatsick die Sexualtheorie des jüdisch-stämmigen Mediziners Magnus Hirschfeld, der Deutschland 1931 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten verlassen musste, musikalisch interpretiert. Das Album verweist auf Zuschreibungen von Sexualität und Identität. Auf der Bühne arbeitet Heatsick mit einem Keyboard und manipulierten Gitarren-Pedalen und erschafft einen Sound, der an Electronic-Klänge der 70er-Jahre erinnert. Steven Warwick hielt sich als Stipendiat des Musicboards Berlin im Frühjahr 2015 in der Villa Aurora auf.

Steven Warwick (*1982) ist ein in Berlin lebender Künstler und Musiker britischer Herkunft. Seine Arbeit ist interdisziplinär ausgerichtet. Warwick wurde mit seinem Soloprojekt unter dem Namen Heatsick und als Mitglied des Duos Birds of Delay bekannt. Als Heatsick produziert Warwick „unfertige, raue und gleichzeitig verträumte Tanzmusik, die man immer ein wenig verlegen als House bezeichnet“ (De:Bug). Er verwendet unter anderem Vocals, Keyboard und Percussion, um einen Sound zu erzeugen, dessen konzeptuelle Gebrochenheit gleichermaßen verspielt wie anspruchsvoll ist. Seine Musik ist Konzeptkunst, Politik und Dancefloor.

Nicola Mascia (*1975 in Turin, Italien) ist Tänzer und Choreograf. Seine Ausbildung in Jazz und zeitgenössischen Tanz absolvierte er in Turin, Rom und Los Angeles. 1996 zog er nach Berlin und wurde Mitglied der Tanzkompanie Sasha Waltz & Guests. Mascia war unter anderem an „Allee der Kosmonauten“, „Zweiland“, „Körper“, „noBody“, „insideout“, „Dialoge 09 – Neues Museum“ und „Dialoge 09 – MAXXI“ beteiligt. Im Jahr 2005 gründete er gemeinsam mit dem israelischen Choreographen und Performer Matan Zamir das Duo matanicola.