Checkpoint California | B: Schindlers Häuser

Berlin | 16. Juni 2015 | 19.30 Uhr
Kino Arsenal | Potsdamer Straße 2 | 10785 Berlin

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Film | SCHINDLERS HÄUSER

OF | anschließend Gespräch mit dem Regisseur Heinz Emigholz und dem Architekten Arno Brandlhuber

Heinz Emigholz zeigt in seinem Film „Schindlers Häuser“ vierzig Bauwerke aus den Jahren 1921 bis 1952 des österreichisch-amerikanischen Architekten Rudolph Schindler, dessen pionierhafte Arbeit in Südkalifornien einen eigenen Zweig der architektonischen Moderne begründete. Der Film bildet zudem ein aktuelles Porträt städtischen Wohnens in Los Angeles. Gespräch mit Heinz Emigholz und dem Architekten Arno Brandlhuber im Anschluss

Heinz Emigholz (*1948 in Achim bei Bremen) ist Filmemacher, Künstler, Autor und Produzent. Er hat ein umfassendes filmisches und künstlerisches Werk vorgelegt. 1984 begann Emigholz seine Filmserie „Photographie und jenseits“ einer „Sammlung von frei kombinierbaren Filmen, die sich mit Produkten menschlicher Gestaltung befassen“ (Emigholz), in deren Rahmen auch die Unterserie „Architektur als Autobiografie“ entstand, die in chronologischer Folge die erhaltenen Bauwerke von Architekten wie Bruce Goff, Adolf Loos, Pier Luigi Nervi, Auguste Perret und Rudolph Schindler präsentiert. Von 1993 bis 2013 hatte Emigholz eine Professur für Experimentelle Filmgestaltung an der Universität der Künste Berlin inne. Emigholz wurde im Mai 2012 als neues Mitglied in die Akademie der Künste in Berlin berufen.

Arno Brandlhuber (*1964 in Wasserlos) ist ein in Berlin ansässiger Architekt und Hochschullehrer. Er studierte Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt und der Accademia del Arte in Florenz. Seit 2003 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Architektur- und Stadtforschung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Brandlhuber ist Mitinitiator des Veranstaltungsformats Akademie c/o in Berlin, das in erster Linie die Raumproduktion der Berliner Republik behandelt. Im Jahr 2006 gründete Brandlhuber sein eigenes Atelier, erwarb ein Baugrundstück in Berlin-Mitte (Brunnenstraße 9) und errichtete dort ein selbstgenutztes Atelier- und Galeriehaus. In Berlin beschäftigt er sich seit den 2010er Jahren intensiv mit dem 1977 entstandenen Stadtmodell „Das grüne Archipel“. Dabei geht es um den Erhalt von Heterogenität sowie um kostengünstiges Bauen mit möglichst geringen Mieten für die Nutzer.

Eintritt
€7,50 | Kinder: €3