Nora Matocza-Falkner | Vielfarbige Schatten

Vielfarbige Schatten


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© Nora Matocza-Falkner

Die Künstlerin Nora Matocza-Falkner hatte im Sommer 2014 zusammen mit Gerhard Falkner ein Doppelstipendium in der Villa Aurora. Ihre Eindrücke hat sie in Bildern festgehalten.

Von Nora Matocza-Falkner

Bei meinem Aufenthalt in der Villa Aurora war ich vom ersten Tag an fasziniert von der besonderen Atmosphäre des gesamten Ambientes und dem wunderbaren Zusammenklang aller Einzelheiten: Von den Mauern, Bögen, Treppen, Balkonen, Terrassen – und den leuchtenden Sonnenschirmen als wichtiger kompositorischer Einheit … den vielen verschiedenen Aus-, Ein- und Durchgängen und –blicken und des immer aufs Neue fesselnden Blickes zum Meer … den Palmen, Eukalyptusbäumen, Obstbäumchen … (nicht zu vergessen die Kolibris, Maultierhirschkühe, Waschbären …) und vor allem von dem erstaunlichen Licht, das so vielfarbige Schatten warf, von zartem Violett über weiches Graugrün bis zu kräftigem Blau.
Mir lag vor allem daran, dieses Licht wiederzugeben, aber auch die große Harmonie der Villa Aurora, ihr In-Sich-Ruhen, ihre märchenhafte Ausstrahlung, ihre Melancholie, ihre Würde, auch ihre Historie, dazu meine eigene Gebanntheit und meinen in dieses Bild versunkenen Blick.

Nora Matocza-Falkner, geb. 1949 in Monheim (Bayern), Bildende Künstlerin und Schriftstellerin, von Juli-Sept. 2014 in der Villa